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Lehrerin wegen ihres blinden Hundes entlassen

Die Entlassung einer beliebten Lehrerin im Schulhaus Matte in Bern ärgert Eltern. Die Schulleitung störte sich am Hund, den die Lehrerin bei der Arbeit dabei hatte.

Eine Lehrerin des Schulhaus Matte wurde entlassen, weil sie keine Betreuung für ihren blinden Hund finden konnte.
Eine Lehrerin des Schulhaus Matte wurde entlassen, weil sie keine Betreuung für ihren blinden Hund finden konnte.
Adrian Moser

Für Philippe Cornu ist klar: «Das ist Paragrafenreiterei.» Grund für die Aufregung ist die Entlassung einer Primarschullehrerin per Ende Schuljahr. Die Lehrerin hatte ihren blinden Hund jeweils ins Schulhaus mitgenommen.

Cornu, der lange Zeit das Gurtenfestival leitete, sitzt im Elternrat des Schulhauses Matte und beschreibt die Vorkommnisse wie folgt: Vor einiger Zeit wurde der Lehrerin gekündigt, weil sie ihren Hund jeweils zur Arbeit mitgenommen hatte. Damals gingen die Eltern auf die Barrikaden, woraufhin die Schulleitung den Entscheid rückgängig machte. Dies unter der Bedingung, dass die Lehrerin innert einer vorgegebenen Frist einen Betreuungsplatz für den Hund findet. Diese Frist ist nun verstrichen, ohne dass ein Platz gefunden wurde. Der Schulleiter Urs Schenk schreibt in einem Brief an die Eltern, dass es «nicht mehr möglich sei, den Hund weiterhin in der Schule zu betreuen», weshalb das Anstellungsverhältnis mit der Lehrerin aufgelöst werde.

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