Die Bauzeit am Bueberseeli dauert länger – bis am längsten Tag

Der «Bueber» im Berner Marzili wird der Bevölkerung mit Verspätung übergeben – erst am 21. Juni.

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Das sogenannte Bueberseeli im Berner Marzilibad wird erst Mitte Juni der Bevölkerung wieder freigegeben. Die Sanierung der Anlage erwies sich als aufwändiger als angenommen.

Wie Berns Stadtbaumeister Thomas Pfluger am Donnerstag im Marzilibad vor den Medien sagte, musste der Steg zwischen dem Seeli und der Aare vollständig erneuert werden. Die Ufermauer war stärker beschädigt als angenommen. Unter anderem dieser Umstand führte dazu, dass die Bauzeit rund einen Monat länger dauerte als geplant.

Bisher hiess es jeweils, die Bauarbeiten dauerten voraussichtlich bis Mai 2019. Die Stadt Bern schreibt in einer Mitteilung auch, erst mit der Abrechnung werde sich zeigen, ob das Kostendach vollständig eingehalten werden könne. Der Berner Stadtrat genehmigte im Mai 2017 knapp sechs Millionen Franken.

Die Aare schwimmend verlassen

Freuen dürfen sich die Benutzerinnen und Benutzer des Marzilibads aber über eine neue Attraktion im «Bueber», wie die Anlage im Volksmund kurz genannt wird: Das Seeli ist neu durch einen Kanal mit der Aare verbunden. Schwimmerinnen und Schwimmer werden ab voraussichtlich 15. Juni vom Fluss her direkt ins Seeli schwimmen können.

Allerdings wird dieser Kanal geschlossen, wenn die Aare viel Wasser führt, so wie am (heutigen) Donnerstag. Deshalb verzichteten Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried und Berns Sportdirektorin Franziska Teuscher darauf, den Medienschaffenden zu demonstrieren, wie man direkt von der Aare her ins Bueberseeli gelangt.

Am offiziellen Eröffnungsanlass für den sanierten «Bueber» am 21. Juni wollen sie das aber nachholen.

db/SDA

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