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Kunstmuseum Bern stellt Gurlitt-Bilder vor

Nachdem es die Gurlitt-Bilder nach Bern geschafft haben, präsentiert das Kunstmuseum die ersten Werke aus der Sammlung.

Eines der Werke: Die Lithografie Leonie von Otto Dix.
Eines der Werke: Die Lithografie Leonie von Otto Dix.
zvg
Ein besonders bunter Holzdruck von Ernst Ludwig Kirchner: Melancholisches Mädchen, 1922
Ein besonders bunter Holzdruck von Ernst Ludwig Kirchner: Melancholisches Mädchen, 1922
zvg
Ernst Ludwig Kirchners melancholisches Mädchen, aus dem Jahr 1922
Ernst Ludwig Kirchners melancholisches Mädchen, aus dem Jahr 1922
zvg
Franz Marc: Sitzendes Pferd
Franz Marc: Sitzendes Pferd
zvg
Emil Noldes Landschaftsbild ist ebenfalls im November in Bern zu sehen.
Emil Noldes Landschaftsbild ist ebenfalls im November in Bern zu sehen.
zvg
Otto Dix: Schütze vom Infanterieregiment.
Otto Dix: Schütze vom Infanterieregiment.
zvg
Jahrelang wartete das Kunstmuseum Bern auf die Ankunft der Gurlitt-Sammlung. Entsprechend gross war das mediale Interesse, als Direktorin Nina Zimmer (rechts) die Werke präsentierte.
Jahrelang wartete das Kunstmuseum Bern auf die Ankunft der Gurlitt-Sammlung. Entsprechend gross war das mediale Interesse, als Direktorin Nina Zimmer (rechts) die Werke präsentierte.
Keystone
Otto Muellers «Maschka» gehörte zu den beliebten Sujets.
Otto Muellers «Maschka» gehörte zu den beliebten Sujets.
Keystone
Es schien, als wolle die Frau auf Otto Muellers Akt die Hüllen nicht ganz fallen lassen, als eine Mitarbeiterin die Schutzabdeckung zu entfernen versuchte.
Es schien, als wolle die Frau auf Otto Muellers Akt die Hüllen nicht ganz fallen lassen, als eine Mitarbeiterin die Schutzabdeckung zu entfernen versuchte.
Keystone
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Am Freitag hat das Kunstmuseum Bern erstmals Werke der Gurlitt-Sammlung den Medien präsentiert. Zu den ausgewählten Werken «entarteter Kunst» zählen Arbeiten von Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, August Macke und Otto Mueller.

Eingetroffen sind die Bilder aus dem Kunstfund Gurlitt eine Woche später als erwartet. Die Bilder waren wegen Schwierigkeiten beim Zoll hängen geblieben. Die insgesamt rund 200 Kunstwerke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt werden ab dem 1. November 2017 im Rahmen der Ausstellung «Bestandesaufnahme Gurlitt. Entartete Kunst - Beschlagnahmt und verkauft» gezeigt.

Die allermeisten davon wurden als «entartete Kunst» in deutschen Museen beschlagnahmt. Diese Bestände umfassen hauptsächlich Arbeiten auf Papier, darunter herausragende Werke des Symbolismus, des Expressionismus, des Konstruktivismus und der Neuen Sachlichkeit.

Einblicke in die Restauration

Im Vorfeld der Ausstellung werden die Bilder in einem eigens eingerichteten Restaurierungsatelier untersucht und konservatorischen Massnahmen unterzogen, wie das Kunstmuseum Bern mitteilt.

Den Besuchern werden geführte Rundgänge in der «Werkstatt Gurlitt», wo die Arbeiten vonstatten gehen, angeboten oder sie können sich an Informationstafeln über Fragen rund um die kunsttechnologische Erfassung, die Präsentation, die fachgerechte Lagerung und die Provenienzforschung orientieren.

Ein Fenster ermöglicht zudem Einblicke in die Werkstatt. Dazu gebe es eine Leselounge mit aktueller Literatur. Die Gurlitt-Werkstatt startet am 18. August 2017.

(SDA)

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