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Kundgebung gegen den Kontrollstaat

200 bis 250 mehrheitlich junge Personen, einige vermummt, haben am Samstag gegen den «Überwachungsstaat» und die Entnahme von DNA-Proben bei Festgenommenen demonstriert.

Einige demonstrierten vermummt gegen den «Kontrollstaat». (Keystone)
Einige demonstrierten vermummt gegen den «Kontrollstaat». (Keystone)

Fast gleichzeitig protestierten rund 150 Personen gegen das Minarettverbot. Die Kundgebungen verliefen laut Polizei ohne Zwischenfälle.

Die Polizei sammle auch bei Verdacht auf geringfügige Vergehen vermehrt DNA-Proben, hiess es auf dem Flugblatt, das die linksautonomen Organisatoren der Kundgebung gegen den «Überwachungsstaat» verteilten. DNA-Proben seien etwa auch den Aktivisten abgenommen worden, die am vergangenen Samstag in Genf anlässlich der WTO-Demonstration festgenommen worden seien. Die Polizei kann auch bei vergleichsweise kleinen Delikten wie Sprayereien nach eigenem Ermessen DNA-Profile erstellen («Bund» vom 27. Oktober). Das DNA-Gesetz erlaubt dies seit Anfang 2005. Der Demonstrationszug bewegte sich am frühen Nachmittag von der Heiliggeistkirche über Rathaus- und Waisenhausplatz durch die Innenstadt und löste sich beim Hirschengraben auf. Fast gleichzeitig fanden sich auf dem Bundesplatz rund 150 Personen zu einer Spontankundgebung gegen das Minarettverbot ein. (sda/dv)

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