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Kulturliste: Diese Institutionen kommen zum Handkuss

Stadt, Region und Kanton Bern haben am Dienstag die mit Spannung erwartete Liste der gemeinsam finanzierten Kulturinstitutionen präsentiert.

Ab 2016 werden die Regionsgemeinden 13 Angebote in der Stadt mitfinanzieren. Auf der «blauen Liste» stehen Institutionen, die viele Zuschauer aus den umliegenden Gemeinden finden: wie das Strassenmusikfestival Buskers Bern.
Ab 2016 werden die Regionsgemeinden 13 Angebote in der Stadt mitfinanzieren. Auf der «blauen Liste» stehen Institutionen, die viele Zuschauer aus den umliegenden Gemeinden finden: wie das Strassenmusikfestival Buskers Bern.
Franziska Scheidegger
Das Berner Kammerorchester.
Das Berner Kammerorchester.
zvg
...und das Kunstmuseum Bern.
...und das Kunstmuseum Bern.
Franziska Scheidegger
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Welche Kulturinstitutionen werden künftig von Stadt, Region und Kanton gemeinsam finanziert? Die Antwort auf diese Frage wurde am Dienstag präsentiert. Fazit: Ab 2016 werden die Regionsgemeinden vermehrt Angebote in der Stadt mit vielen Zuschauern aus der Region mitfinanzieren.

Dazu gehören das Berner Kammerorchester, das Kornhausforum, die Capella und das Strassenfestival Buskers. In der Vernehmlassung hatte sich eine Mehrheit der Regionsgemeinden für diese Lösung ausgesprochen, die als «Variante blau» zur Wahl stand.

Nicht durchgesetzt hat sich die «Variante rot». Damit fehlen auf der Liste teure städtische Kulturbetriebe wie die Dampfzentrale, die Kunsthalle und das Schlachthaustheater.

Die Mühle Hunziken profitiert

Die gemeinsame Finanzierung von neun Institutionen stand zum vornherein fest. Darunter befinden sich das Bernische Historische Museum und das Konzert Theater Bern, die beide schon bisher von Stadt, Region und Kanton getragen wurden.

Dazu kommen aus Bern die Camerata, die Kornhausbibliothek und das Theater an der Effingerstrasse, die Mühle Hunziken in Rubigen, ausserdem der Kulturhof Schloss Köniz und BeJazz in Köniz, das Reberhaus Bolligen.

Im Kanton Bern gilt seit Anfang 2013 ein neues Kulturförderungsgesetz, das die Finanzierung der verschiedenen Angebote regelt. Die allein vom Kanton finanzierten «Institutionen von nationaler Bedeutung» wurden bereits festgelegt. Dazu gehören etwa das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee.

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