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Kürzungen treffen vor allem Privatspitäler

Die provisorische Spitalliste zeigt den Spitälern erstmals auf, wie viele Behandlungen sie ab nächstem Jahr maximal vornehmen sollen. Bei privaten Spitäler sind die Einschnitte grösser als bei öffentlichen.

Privatspitäler kritisieren ihre Spitalliste: Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud und Spitalamtchefin Müller.
Privatspitäler kritisieren ihre Spitalliste: Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud und Spitalamtchefin Müller.
Adrian Moser

Noch gibt es über die Spitalliste 2012 bei den meisten Berner Spitälern keine Klarheit. Erst Stück für Stück zeichnet sich ab, welche Anbieter im Kanton mit welchen Einschränkungen zu rechnen haben, falls der von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) vorgelegte Entwurf 2012 auch so in Kraft tritt. Bislang sind Einschnitte erst bei Privatspitälern bekannt. Erst vernahm man, dass die spezialisierte Herzchirurgie an der Hirslandenklinik Beau-Site verschwinden solle. Ende vergangener Woche wurde klar, dass der Kanton das Angebot in der kleinen Thuner Privatklinik Hohmad so weit reduzieren will, dass diese um ihr Überleben fürchtet. Laut der «Berner Zeitung» soll zudem die Sonnenhof AG ihre Angebote in der Urologie und Neurochirurgie aufgeben. «Diese Planung bedroht uns nicht wirtschaftlich, aber sie ist gegen den Patienten gerichtet», sagt CEO Peter Kappert auf Anfrage.

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