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«Kriegstreiberei» mit Geldern aus der Altersvorsorge

Mit städtischen Initiativen will die GSoA die Beteiligung von Pensionskassen im Rüstungssektor unterbinden. Davon wäre auch die Stadt Bern betroffen.

Die städtischen Pensionskassen sollen kein Geld mehr in Rüstungsfirmen anlegen können, fordert die GSoA.
Die städtischen Pensionskassen sollen kein Geld mehr in Rüstungsfirmen anlegen können, fordert die GSoA.
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Die Bernische Pensionskasse (BPK) bewegt sich in einer Grauzone. In ihrem Reglement heisst es: In Unternehmen, die «Atomwaffen oder Streubomben herstellen», wird nicht investiert. Am Sonntag wurde aber bekannt, dass die BPK 41 Millionen Franken in Rüstungskonzerne gesteckt hat.

Das entspricht 0,35 Prozent des Vermögens der Pensionskasse, das sich auf fast 12 Milliarden beläuft. Im Portfolio befinden sich Unternehmen wie BAE Systems oder Safran, die Komponenten für Nuklearraketen herstellen. «Unserer Meinung nach produzieren sie aber nicht direkt Atomwaffen», sagt Daniel Klöti, Leiter der Abteilung Anlagen, gegenüber dem «SonntagsBlick».

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