Kongress-Star darf nicht einreisen

Der Kongress «The Spirit of Bern» hat ein Problem. Einer seiner Hauptredner hat keinen gültigen Pass.

«Spirit of Bern»-Initianten: Daniel Buser, Mario Gullotti, Steff La Cheffe, Yvonne Feri und Daniel C. Rohr.

«Spirit of Bern»-Initianten: Daniel Buser, Mario Gullotti, Steff La Cheffe, Yvonne Feri und Daniel C. Rohr.

(Bild: Adrian Moser)

Markus Dütschler

Am Montag beginnt in Bern «The Spirit of Bern», ein Kongress, an dem wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen diskutiert werden. Angekündigt war die Veranstaltung eigentlich für letzten November - als mehrtägiger Anlass auf Augenhöhe mit den Mega-Events in der Schweiz. Dann musste das Projekt massiv abgespeckt und verschoben werden. Nun findet «The Spirit of Bern» am Montagnachmittag und Abend statt. Themen sind die Digitalisierung, der Klimawandel und die bald fertig verhandelte grösste Freihandelszone der Welt namens TTIP und ihre Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft.

Einige der ursprünglichen Referenten sind nun tatsächlich dabei, so der Klimaforscher Thomas Stocker von der Uni Bern. Der als Stargast angekündigte Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald war für den jetzigen Termin nicht mehr verfügbar. Andere Diskussionsteilnehmer fallen wegen des Terminwechsels ebenfalls weg, so etwa US-Botschafterin Suzan G. LeVine, die - pikanterweise - am WEF auftreten wird und nicht in Bern. Zum etwas holperigen Auftakt des Anlasses gehört auch, dass der Künstler und Digital-Guru Jaron Lanier wegen eines läppischen Administrativproblems nicht persönlich in Bern dabei sein kann: Sein Pass ist weniger als die geforderten drei Monate über das Besuchsdatum hinaus gültig. Die Veranstalter haben angekündigt, ihn über eine Videokonferenz hinzuzuschalten.

Der Bund

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