Zum Hauptinhalt springen

Kommission findet Kompromiss für GVB

Die vorberatende Kommission des bernischen Grossen Rates hat das neue Gebäudeversicherungsgesetz für die zweite Lesung aufbereitet.

Die in der ersten Lesung zur Klärung zurückgewiesenen Bestimmungen hätten «einvernehmlich bereinigt» werden können, teilte die Kantonsverwaltung gestern mit. Eingehend seien zulässige Nebentätigkeiten der Gebäudeversicherung Bern (GVB) diskutiert worden.

Das Kantonsparlament hatte sich in der Januarsession mit der Revision des nunmehr 40-jährigen Gebäudeversicherungsgesetzes befasst. Während die Ratslinke die Gesetzesvorlage unverändert absegnen wollte, bekundeten die Bürgerlichen mit einigen Gesetzesartikeln Mühe. Umstritten waren vor allem zwei Punkte: die möglichen Nebentätigkeiten der GVB sowie die freiwillige Gebäudewasserversicherung, welche die GVB künftig anbieten dürfen soll.

Zweite Lesung im Juni

Die Kommission hat nun beschlossen, dass die GVB dieses Produkt über eine selbstständige Gesellschaft anbieten darf. Auch was die Nebentätigkeiten betrifft, war sich die Kommission grösstenteils einig: Die GVB soll mit ihren bestehenden, periodisch nicht voll ausgelasteten Ressourcen auch Nebentätigkeiten – so zum Beispiel Buchhaltung oder Informatik – anbieten dürfen. Der Grosse Rat wird sich voraussichtlich im Juni wieder mit dem Thema befassen. (pd)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch