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Kommentar: Wer den Konflikt sucht, findet ihn

Zwar wurde der Marsch der Basler Fans zum Stade de Suisse nicht bewilligt, doch Scharmützel konnten dadurch nicht verhindert werden.

Vor dem Stade de Suisse ist es ruhig: Polizisten trennen Basler Fans  von den Bernern.
Vor dem Stade de Suisse ist es ruhig: Polizisten trennen Basler Fans von den Bernern.
Jürg Spori
Fantrennung: Basler Fans werden zum Stadion eskortiert.
Fantrennung: Basler Fans werden zum Stadion eskortiert.
Jürg Spori
Reto Nause will von einem Scheitern des Konkordats nichts wissen.
Reto Nause will von einem Scheitern des Konkordats nichts wissen.
Keystone
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Die Situation ist vertrackt: Mit der Annahme des verschärften Hooligan-Konkordats im Februar haben nun auch die Behörden im Kanton Bern die Möglichkeit, die Durchführung von Fussball- und Eishockeyspielen an Auflagen zu knüpfen. Sei das nun ein Alkoholverbot oder aber die Anordnung, dass auswärtige Fans nur über eine bestimmte Route ans Spiel reisen dürfen. Doch machen die Behörden von dieser Möglichkeit Gebrauch, wird ihnen schnell einmal vorgeworfen, sie seien bevormundend und schränkten die Freiheit des Einzelnen ein. Tun sie hingegen nichts, heisst es, sie nähmen Ausschreitungen und Sachbeschädigungen in Kauf.

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