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Kommentar: Für den «Chessu» kämpfen kann nur die Jugend

Bei Lichte besehen ist durchaus fragwürdig, ob der Gaskessel den Bedürfnissen der Jugend noch entspricht.

Der Gaskessel hat eine grosse Vergangenheit. Hat er auch eine Zukunft?
Der Gaskessel hat eine grosse Vergangenheit. Hat er auch eine Zukunft?
Adrian Moser

Nun ist sie endgültig zum Dauerbrenner avanciert, die Debatte um das Berner Nachtleben. Seit Jahren forderten Aktivisten, der Gemeinderat müsse Angebote schaffen, Plattformen gründen und Konzepte ausknobeln. Das hat die Stadtregierung – spät, aber entschlossen – getan. Bald schon könnte es längere Öffnungszeiten, Angebote für 16-Jährige in Innenstadt-Clubs und einen neuen Veranstaltungsraum für Jugendliche an zentralster Lage geben. Zwischen all diesen Ausbauschritten deutete der Gemeinderat an, dass er eine Schliessung des Gaskessels prüfen möchte. Und nun ist Feuer im Dach. «Hände weg!», rufen linke und grüne Politiker. In den Kuppeln beim Marzili wittert man gar ein Komplott – das Zentrum ohne Konsumzwang müsse Platz machen für Luxuswohnungen.

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