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Kommentar: Ein Sprung über den eigenen Schatten

Geht es um die Umgestaltung der Schützenmatte, reagieren Politiker übervorsichtig. Mit der Aufhebung der Parkplätzen wird nun ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Die Schützenmatte soll umgestaltet werden.
Die Schützenmatte soll umgestaltet werden.
Adrian Moser

Die Asphaltmeile zwischen Reitschule und Drogenanlaufstelle ist wahrlich keine Visitenkarte für die Stadt Bern. Seit Mitte des vorigen Jahrzehnts fordern Stadträte eine Aufwertung des «Unorts» Schützenmatte. Der Gemeinderat hat diese Forderungen mit stets neuen Begründungen abgeblockt. Zuerst galt es, die Pläne der SBB für den Ausbau des Bahnhofs abzuwarten. Dann hatten die Abstimmungen über den autofreien Bahnhofplatz und die Reitschul-Initiative der SVP den Vorrang. In den letzten Jahren schliesslich wurden stets die Parkplätze auf der Schützenmatte als Pièce de Résistance ins Feld geführt.

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