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Kommentar: Blitznachrüstung weckt Misstrauen

Mit ihrer Flucht nach vorn will die BKW ihr AKW über die Runden bringen und noch möglichst lange betreiben. Mühleberg steht jedoch erst am Anfang einer Kaskade von Sicherheitsprüfungen

Ist die Nachrüstung nur ein Trick, um einer vorläufigen Abschaltung des Werks durch die Atomaufsicht Ensi zuvor zu kommen? Das AKW Mühleberg in Nachtstimmung. (Markus Forte/Ex-Press)
Ist die Nachrüstung nur ein Trick, um einer vorläufigen Abschaltung des Werks durch die Atomaufsicht Ensi zuvor zu kommen? Das AKW Mühleberg in Nachtstimmung. (Markus Forte/Ex-Press)

Mit einem Paukenschlag trat die BKW am Mittwoch an die Öffentlichkeit: Sie wird ihr Atomkraftwerk Mühleberg sofort herunterfahren – fünf Wochen vor der regulären Sommerrevision. Die zusätzliche Zeit braucht sie, um eine neue Kühlwasserversorgung für den Notfall zu bauen. Denn ein Gutachten der ETH hat bestätigt, was AKW-Gegner schon länger kritisierten: dass die Notwasserversorgung bei einer schweren Überflutung verstopfen könnte.

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