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Köniz im Cup out – nach 10-Satz-Wochenende

Am Samstag bezwangen die Könizerinnen in der Meisterschaft kanti Schaffhausen 3:2, am Sonntag mussten sie sich im Cup Neuchâtel 2:3 geschlagen geben.

Dirk Gross und sein Team hätten es lieber andersherum gehabt: Mit einer Niederlage in der Meisterschaft stünden sie zwar nun nicht an der Tabellenspitze, mit einem Sieg gegen Neuchâtel wären sie dafür immer noch im Cup dabei.

Der Trainer von Volley Köniz blickte jedoch bereits gestern wieder voraus, denn am Dienstag treten die Könizerinnen die Reise zum 2.-Runden-Rückspiel im Challenge Cup in Calais an. Und er hofft auch – mit einem Blick zurück – auf den positiven Effekt der Niederlage: «Im letzten Jahr haben wir, nachdem wir im Cup ausgeschieden waren, konzentrierter und energischer gespielt. Das Out hat damals die Wende gebracht.»

Dass es, im Gegensatz zum Meisterschaftsspiel vor einem Monat (3:0), gegen die Neuenburgerinnen diesmal nicht zu einem Sieg gereicht hat, habe «an vielen Kleinigkeiten gelegen», so Gross: «Wir haben Punkte gelassen im Block und zu wenig gemacht im Angriff.» Zwar habe sein Team besser gespielt als noch am Vorabend, besonders am Aufschlag und in der Annahme, doch insgesamt hätten sie zu wenig Druck auf den Gegner ausüben können. Neuchâtel hatte am Mittelblock und auf der Liberoposition an Stärke gewonnen und hatte als Aufsteiger auch eine grosse Motivation, dem «grossen» Gegner Köniz ein Bein zu stellen.

Auf und Ab gegen Schaffhausen

Am Vorabend, in der Meisterschaftspartie gegen Kanti Schaffhausen, hatten die Könizerinnen das Publikum durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt: Nach dem gewonnenen ersten Satz holten sie im zweiten einen 5-Punkte-Rückstand noch auf und gewannen jenen schliesslich 25:19. Im vierten vergaben die Könizerinnen vier Matchbälle und verloren den Satz; am Schluss entschieden sie das Spiel aber für sich. «Die Schaffhauserinnen spielten immer ruhig und abgeklärt, egal ob sie in Führung oder in Rückstand lagen. Da haben sie uns etwas voraus», so Gross. «Wir haben noch immer Höhen und Tiefen.»

Nach der Achterbahn am Samstag und dem Cup-Aus am Sonntag will Dirk Gross «so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren.» Ein Sieg am Mittwoch in Calais und das Weiterkommen in die Sechzehntelfinals des Challenge Cup würde dabei sicher helfen – und wohl auch über das Ausscheiden im Schweizer Cup hinwegtrösten. (cbl)

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