Kleiner Eingriff nach der Gassensanierung

Lochen in der Marktgasse? Schon wieder? Nein. Es ist nur eine Knopfloch-OP.

Bilder wie diese wird es in der Marktgasse nicht mehr so schnell geben.

Bilder wie diese wird es in der Marktgasse nicht mehr so schnell geben.

(Bild: Christian Zellweger)

Markus Dütschler

Nach dem Ausnahmezustand in der Marktgasse in den Sommermonaten horcht man auf, wenn EWB in einem Communiqué von «Gasaustritt» in der Marktgasse berichtet. Und davon, dass «Grabarbeiten» vor der Marktgasse 5 vorgenommen würden, da «ein leichter Gasaustritt» festgestellt worden sei. Dies müsse «abgedichtet» werden.

Caramba, das Ganze von vorn? Nein, beruhigt der Energieversorger. Von einem erneuten Aufreissen der Marktgasse könne keine Rede sein. Es sei nur eine Art «Knopfloch-Operation». Demnach haben EWB-Mitarbeiter mit hochempfindlichen Geräten bei einer Routinekontrolle bemerkt, dass an einer Stelle etwas Gas austritt.

Wie ein tropfender Wasserhahn

In der Nacht auf gestern wurde festgestellt, dass eine Schieberspindel eine undichte Stelle aufweist, vergleichbar mit einem Wasserhahn, der nicht ganz dicht ist. Die Leitung stammt von 1995, ist somit bei der vorletzten Marktgasse-Sanierung eingebaut worden und gilt für Fachleute als recht jung.

Sie sei bei den Arbeiten in diesem Sommer weder verlegt noch sonst tangiert worden, sagt EWB, allerdings habe man sie überprüft. Bei mechanischen Teilen komme es vor, dass sie eines Tages den Dienst versagten. Der Defekt sei nun behoben. In der Nacht auf heute werde zubetoniert, dann gepflästert. Nun hält die Marktgasse wieder für 20 Jahre – das sagt nicht EWB, das sagt niemand.

Der Bund

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt