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Keller mit Meersicht

Im Seemanns-Club gibt es neben Bier und Zvieri auch waschechtes Seemannsgarn. Im Clubhaus der Schweizer Seefahrer ist vom «Clochard bis zum alten Geldadel» jeder willkommen.

Die unscheinbare Tür zum Seemanns-Club.
Die unscheinbare Tür zum Seemanns-Club.
Franziska Rothenbühler
Kaum ein leerer Fleck an der Wand und gegen Abend meist kein Platz mehr frei.
Kaum ein leerer Fleck an der Wand und gegen Abend meist kein Platz mehr frei.
Franziska Rothenbühler
Die würzigen Würste für die Spezialität des Hauses, dem Seemanns-Zvieri.
Die würzigen Würste für die Spezialität des Hauses, dem Seemanns-Zvieri.
Franziska Rothenbühler
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Wer die unauffällige Türe zum Seemanns-Club aufstösst und die Treppenstufen im engen Zwischengang hinuntersteigt, der wähnt sich im Bauch eines Hochseedampfers. Der Geruch von Diesel liegt in der Luft, das Licht ist schummrig, aus der angejahrten Musikanlage singt Ronny Jäger: «Auf einem Seemannsgrab, da blühen keine Rosen». An den Wänden des engen Gewölbekellers hängen Erinnerungsstücke der Clubmitglieder: eine rostige Machete aus Kuba, alte Postkarten aus Burma und Afrika; in einer kleinen Vitrine steht ein mit Schnitzereien verzierter Zahn eines Seelöwen.

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