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Keine Vertrags-Einsicht für Länggass-Leist

Der Länggass-Leist kriegt die Verträge zwischen Stadt und Kanton über die geplante Viererfeld-Nutzung vorderhand nicht zu Gesicht.

Auf dem Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Menschen entstehen. Das Stadtparlament hat einen Vorstoss von rot-grüner Seite überwiesen. Der Rat stimmte der Motion zu.
Auf dem Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Menschen entstehen. Das Stadtparlament hat einen Vorstoss von rot-grüner Seite überwiesen. Der Rat stimmte der Motion zu.
Stefan Anderegg
Sie wollen mehr Wohnraum und mehr Steuereinnahmen: Stadtplaner Mark Werren und Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Sie wollen mehr Wohnraum und mehr Steuereinnahmen: Stadtplaner Mark Werren und Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Adrian Moser
Das Viererfeld war auch schon Heimat der Stadtnomaden.
Das Viererfeld war auch schon Heimat der Stadtnomaden.
Franziska Scheidegger
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Das hat Regierungsstatthalter Christoph Lerch entschieden.

Er wies eine Beschwerde ab, mit welcher der Länggass-Leist Akteneinsicht erzwingen wollte. Lerch kam zum Schluss, dass Gemeinderat und Stadtratskommission das hängige Geschäft möglichst unvoreingenommen beraten sollten. Nach den Entscheiden der beiden Gremien würden die Verträge von Amtes wegen ja sowieso publiziert.

Der Kanton Bern verkauft Land im Viererfeld, damit die Stadt eine Siedlung für 3000 Menschen bauen kann. Die Kauf- und Nutzungsverträge setzen voraus, dass die Überbauung dereinst tatsächlich realisiert wird. Wann die Stadtberner Stimmberechtigten über die Viererfeld-Vorlage befinden, ist noch nicht bekannt.

SDA/zec

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