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Keine Kaninchen mehr im Bärengraben

Experiment abgebrochen: Wegen zahlreichen Beschwerden werden im Grossen Bärengraben ab sofort keine Kaninchen mehr gehalten.

Wieder unbehaust: Der Bärengraben in Bern.
Wieder unbehaust: Der Bärengraben in Bern.
Franziska Scheidegger (Archiv)

Der Versuch war im Juni gestartet worden, weil viele Leute forderten, nach dem Auszug der Bären in den neuen Bärenpark müsse der Grosse Bärengraben wieder bewohnt sein. Also hoppelten seither kleine, putzige Tiere über die Steinquader auf dem Grund des Bärengrabens.

Nun aber haben zahlreiche Leute gerügt, die Kaninchen könnten ja auf dem Steinboden gar nicht grasen, wie Marc Rosset, Kurator im Bärenpark und dem Tierpark Dählhölzli, auf Anfrage eine Mitteilung des Bärenparks ergänzte.

Kaninchen wurden Opfer von Krähen

Der Versuch wurde nicht zuletzt deshalb abgebrochen, weil laut Rosset auch der Tierpark eingestehen muss, dass die Haltung nicht optimal ist. Dies allerdings nicht wegen des fehlenden Grases. Kaninchen stammten aus dem Mittelmeerraum und seien sich karge Verhältnisse gewohnt, sagt Rosset. Die Tiere könnten aber im Bärengraben keine Höhlen graben.

Ein weiteres Problem war, dass Krähen der Umgebung junge Kaninchen jagten und diese manchmal vor den Augen von Kindern töteten.

SDA/bs

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