Kein Wassereinbruch beim AKW Mühleberg

Beim aktuellen – im Raum Bern schwächeren – Hochwasser blieb das Werkgelände in Mühleberg gemäss Auskunft der BKW trocken.

Blieb trocken: Das AKW in Mühleberg.

Blieb trocken: Das AKW in Mühleberg.

(Bild: Keystone)

Simon Thönen@SimonThoenen

Der Schutz vor Extremhochwassern ist ein heikler Punkt für das AKW Mühleberg. Diesen Sommer musste das Werk deswegen nachgerüstet werden. Bei den früheren Hochwassern von 1999, 2005 und 2007 drang Wasser ins Werk, wenn auch laut der Eidgenössischen Nuklearaufsicht ohne «wesentliche» Folgen für den Betrieb und die Sicherheit des Atomkraftwerks.

Beim aktuellen – im Raum Bern schwächeren – Hochwasser blieb das Werkgelände in Mühleberg gemäss Auskunft der BKW trocken. «Wir beobachteten die Lage, mussten aber keine Massnahmen treffen», sagt BKW-Sprecher Antonio Sommavilla auf Anfrage.

Reduzierter Betrieb bei BKW-Wasserkraftwerken

Betroffen vom Hochwasser im Oberland waren hingegen die BKW-Wasserkraftwerke Kandergrund, Erlenbach, Simmenfluh und Spiez: Ihr Betrieb musste am Montagabend reduziert werden. Seit gestern Morgen produzieren sie laut Sommavilla jedoch wieder im Normalbetrieb. «Es muss nun vor allem noch sehr viel Schwemmholz entfernt werden», sagt Sommavilla. Noch nicht wieder in Betrieb war gestern das Kleinwasserkraftwerk Milibach im Walliser Lötschental.

Der Bund

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