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Kein «Ozon-Ticket» für die Stadt Bern

Die GFL schlägt vor, an Tagen mit zu hohen Ozonwerten den ÖV zu vergünstigen. Im Alleingang könne dies die Stadt Bern nicht tun, sagt der Gemeinderat.

Spätsommer: In den letzten Tagen haben die Ozon-Grenzwerte immer wieder an der roten Linie gekratzt.
Spätsommer: In den letzten Tagen haben die Ozon-Grenzwerte immer wieder an der roten Linie gekratzt.
Michael Schneeberger

Überschritten wurden sie nicht in den letzten Tagen, die Ozon-Grenzwerte. Aber dank des spätsommerlichen Wetters hat die Kurve immer wieder an der roten Linie gekratzt. Für jene Tage, an denen sie sie überschreitet, hat nun mit Stadtradt Manuel C. Widmer (GFL) ein weiterer Politiker eine konkrete Gegenmassnahme vorgeschlagen. Die Idee: An Tagen, an denen der Grenzwert für Ozon überschritten ist, sollen die Leute den öffentlichen Verkehr günstiger benützen können als sonst. Als Vorbild dient ihm das französische Strassburg. Hier berechtigt ein einfaches Ticket an Tagen mit zu hoher Ozonkonzentration zur freien Fahrt auf dem ganzen Netz des städtischen Transportunternehmens CTS. Mit einem Postulat wollte Widmer den Gemeinderat beauftragen, ein solches Modell für die Stadt Bern zu prüfen und gegebenenfalls mit Bern Mobil Verhandlungen aufzunehmen.

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