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Kein Ende in Sicht für «befristeten» Betrieb

Statt der angekündigten sechs Monate ist die Notunterkunft Hochfeld in der Länggasse bald eineinhalb Jahre in Betrieb – und bleibt es weiterhin. Der Vertrag mit der Firma ORS AG ist unbefristet. Die Grünen wollen nun die Stadt in die Pflicht nehmen.

27 Liegen, ein Abfallkübel und ein klein wenig Tageslicht - hier verbringen die Asylbewerber ihre Nächte.
27 Liegen, ein Abfallkübel und ein klein wenig Tageslicht - hier verbringen die Asylbewerber ihre Nächte.
Franziska Scheidegger
Die Wohnbedingungen wurden oft angeprangert.
Die Wohnbedingungen wurden oft angeprangert.
Franziska Scheidegger
Ein Raum, in dem 27 Personen nebeneinander schlafen.
Ein Raum, in dem 27 Personen nebeneinander schlafen.
Franziska Scheidegger
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Als die Zivilschutzanlage Hochfeld in der Länggasse Anfang 2012 zur Asylunterkunft umfunktioniert wurde, sagte Iris Rivas, die Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes, sie rechne damit, dass die Notunterkunft sechs Monate betrieben werde. Auch Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) sagte im März 2012 im Grossen Rat, der Betrieb des Hochfelds sei voraussichtlich auf ein halbes Jahr befristet. Nun ist das Hochfeld seit bald eineinhalb Jahren in Betrieb. Und eines scheint klar: So schnell wird sich daran nichts ändern.

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