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Kanton will nichts wissen von Missständen in Notunterkunft

Das Bleiberecht-Kollektiv, Politiker und kirchliche Organisationen bemängeln unter anderem die medizinische Versorgung und den übermässigen Alkoholkonsum in der Asylunterkunft Hochfeld.

Rund 100 Personen protestierten am Donnerstagabend vor dem Büro von Polizei- und Militärdirektor Hans-Jürg Käser FDP) in der Kramgasse gegen die Zustände in der Notunterkunft Hochfeld.
Rund 100 Personen protestierten am Donnerstagabend vor dem Büro von Polizei- und Militärdirektor Hans-Jürg Käser FDP) in der Kramgasse gegen die Zustände in der Notunterkunft Hochfeld.
Valérie Chételat

«Ich bin sehr besorgt über die Situation der Asylbewerber in der Notunterkunft Hochfeld», sagt GB-Stadträtin Cristina Anliker-Mansour. Dies nachdem letzte Woche bekannt geworden ist, dass einige Bewohner an Windpocken erkrankt waren. Doch obwohl Windpocken hoch ansteckend sind und bei Schwangeren – von denen es in der Unterkunft mehrere hat – gefährlich sein kann, wurden die Erkrankten nicht getrennt untergebracht.

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