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Juristisches Hickhack um Berner Seilpark geht weiter

Das juristische Hin und Her um den Seilpark im Berner Dählhölzliwald ist noch nicht zu Ende.

Sorgt bei der GPB-DA für Ärger: Der Seilpark im Berner Dählhölzliwald.
Sorgt bei der GPB-DA für Ärger: Der Seilpark im Berner Dählhölzliwald.
Valérie Chételat

Der Rechtsstreit um den Seilpark geht in die nächste Runde: Die Grüne Partei Bern - Demokratische Alternative (GPB-DA) akzeptiert nämlich einen Entscheid der kantonalen Baudirektion nicht und zieht vors kantonale Verwaltungsgericht.

Nachdem das städtische Bauinspektorat Anfang Jahr die Gesamtbaubewilligung für den Seilpark erteilt hatte, lehnte die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Anfang November eine GPB-Beschwerde gegen diesen Entscheid grösstenteils ab. Dagegen erhebt nun die Partei erneut Beschwerde, wie sie am Montag mitteilte.

Wald als Kulisse

Für Bauten im Wald müssten mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Sie alle fehlten im Fall des Berner Seilparks, schreibt die Grüne Partei Bern. Hohe Besucherzahlen begründeten beispielsweise kein öffentliches Interesse im rechtlichen Sinne und bedeuteten auch keine Standortgebundenheit.

Beim Seilpark stehe nicht die Erholungsfunktion des Waldes im Vordergrund, sondern das «aufregende Erlebnis». Der natürliche Wald werde nur zur Kulisse instrumentalisiert. Seilparkbetreiberin Ropetech hielt diesen Vorwürfen im November entgegen, sie sei bestrebt, die Infrastruktur des Parks möglichst unauffällig im Wald zu integrieren. WC und Materiallager würden aus der Waldzone genommen. Auch sei ein Waldlehrpfad geplant.

(SDA)

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