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Jungparteien mit Futterneid

Die Diskussion um die Preise in den Berner Badis beschäftigt die Jungparteien. Während die Juso Gratis-Hotdogs verteilt, fordert der Jungfreisinn: Selbermachen.

Die Juso verteilte vor dem Weyermannshaus Gratis-Hotdogs, der Jungfreisinn rät indes zum selber machen.
Die Juso verteilte vor dem Weyermannshaus Gratis-Hotdogs, der Jungfreisinn rät indes zum selber machen.
zvg/ Juso Kanton Bern

Seit in den Stadtberner Badi-Beizen neue Betreiber am Werk sind, ist ein Streit um die Preise ausgebrochen. Chicken Nuggets waren mal, bei den neuen Betreibern werden Baba Ganoush, Hummus und Bio-Hotdogs aufgetischt. An letzteren hat sich die Diskussion entzündet: Die Berner Badi-Beizli GmbH, welche die Beizen im Ka-We-De, im Weyerli und im Wyler betreibt, verlangt für den Hotdog 9.50 Franken. Das sorgt für Kritik: Für tiefe Einkommenschichten sei der Preis zu hoch. Juso-Präsidentin Tamara Funiciello sprach von einer «Zweiklassengesellschaft».

Am Samstag hat die Juso nun kurzerhand selbst zum Grill gegriffen: Vor dem Weyerli hat die Jungpartei 200 Gratis-Hotdogs verteilt, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Billig-Hotdogs tischte auch die Juso nicht auf: Das Fleisch stamme von «einer regionalen Metzg». «Selbstverständlich begrüssen wir es, dass neu regionales und qualitativ gutes Fleisch statt Billigfrass serviert wird», schreibt die Juso, kritisiert die Preissteigerung aber als «überrissen».

Weniger klassenkämpferisch zeigt sich dagegen der Jungfreisinn. Die Berner Jungpartei schlägt auf Twitter zurück, und argumentiert in einem Video, dass es eine weitere Alternative zu Juso-Gratis-Hotdogs und teuren Biowürstchen gibt: Das Essen selbst mitnehmen.

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