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Joder-Nachfolge: Jolanda Brunner bewirbt sich

Die SVP Frauen Kanton Bern schlagen für das Parteipräsidium die Spiezer Gemeinderätin Jolanda Brunner vor. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Partei, dass sich eine Frau für das Präsidium bewirbt.

Bewirbt sich um das SVP-Präsidium: Die Spiezer Gemeinderätin Jolanda Brunner.
Bewirbt sich um das SVP-Präsidium: Die Spiezer Gemeinderätin Jolanda Brunner.
adi

Erstmals in der Geschichte der bernischen SVP bewirbt sich auch eine Frau für das Präsidium dieser Partei. Es ist die Spiezer Gemeinderätin Jolanda Brunner, die von den SVP-Frauen zuhanden der SVP-internen Findungskommission vorgeschlagen worden ist.

Brunner ist laut einer Mitteilung der SVP-Frauen vom Dienstag Präsidentin dieser Organisation, Mitglied des Parteivorstands der SVP Kanton Bern und sitzt auch im Zentralvorstand der SVP Schweiz. Sie verfüge damit sowohl auf kantonaler wie nationaler Ebene über beste Verbindungen in alle Parteien, schreiben die SVP-Frauen. Der jetzige SVP-Präsident Rudolf Joder gab Mitte Mai seine Demission per Ende Oktober bekannt. Nationalrat Joder will sich künftig voll auf die Bundespolitik konzentrieren.

Frist bis 2. August

Noch bis zum 2. August läuft die SVP-interne Meldefrist für Nachfolgekandidaturen. Bisher eingegangen sind bei der internen Findungskommission die Kandidaturen von Grossrat Manfred Bühler aus dem Berner Jura, von Grossrat Peter Brand (Münchenbuchsee) und von Werner Salzmann (Mülchi), der 2011 für den Nationalrat kandidiert hatte. Das sagte die Geschäftsführerin der SVP des Kantons Bern, Aliki Panayides, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Ursprünglich sollte die neue Präsidentin oder der neue Präsident der SVP Kanton Bern ein amtierendes Nationalrats- oder Grossratsmitglied sein. Auf diese Anforderung wurde aber schliesslich im Brief zur Joder-Nachfolge an die sogenannten Landesteile der SVP verzichtet, wie Panayides weiter sagte.

Gewählt wird die neue Präsidentin oder der neue Präsident der bernischen SVP an einer Delegiertenversammlung im Oktober. Panayides geht davon aus, dass jetzt kaum noch neue Kandidaturen auf den Tisch kommen. Kandidaturen können aber bis zuletzt eingebracht werden, sogar an der Delegiertenversammlung selbst.

SDA/bs

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