Zum Hauptinhalt springen

«Irgendöppis cheibs isch im Tue»

In Wynigen will Alt-Bundesrat Christoph Blocher am 2. Januar den Tarif für das Wahljahr 2011 durchgeben. Dabei rückt er Jeremias Gotthelf ins Zentrum seiner Rede. Anlass für einen Augenschein in Wynigen, das für den Dichterpfarrer ein Rückzugsort war.

Gemeindepräsident Peter Heiniger und Pfarrer Gian-Enrico Rossi vor der Kirche, in der Gotthelf am 8. Januar 1833 geheiratet hat. (Valérie Chételat)
Gemeindepräsident Peter Heiniger und Pfarrer Gian-Enrico Rossi vor der Kirche, in der Gotthelf am 8. Januar 1833 geheiratet hat. (Valérie Chételat)

Und wieder am «Bärzelistag» beehrt SVP-Stratege Christoph Blocher das Bernbiet – oder, je nach politischem Standpunkt, sucht er es heim. Am 2. Januar 2010 war er in Aarberg, um über Albert Anker, Rudolf Minger und Ulrich Ochsenbein zu sprechen, am 2. Januar 2011 will er in der Turnhalle in Wynigen Dichterpfarrer Jeremias Gotthelf, Maler Albert Anker und BGB-Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen, den Vater der Anbauschlacht, würdigen. Dabei wird auch Wasser auf die politische Mühle der SVP geleitet. Im Herbst wird schliesslich gewählt. In Wynigen haben SVP-Anliegen eine satte Mehrheit: Die Ausschaffungsinitiative wurde mit 64,2 Prozent Ja-Stimmen angenommen, die Minarettverbotsinitiative mit 73,3 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.