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Instabiler Hang bringt Marzilibahn in Schieflage

Massiver Kostenanstieg, weitere Verzögerung der Inbetriebnahme – Bei der Renovation der Marzilibahn macht der instabile Abhang den Betreibern einen Strich durch die Rechnung.

Fast eine Million Mehrkosten: Die Sanierung der Marzilibahn macht VR-Präsident Marcel Steck derzeit Bauchweh.
Fast eine Million Mehrkosten: Die Sanierung der Marzilibahn macht VR-Präsident Marcel Steck derzeit Bauchweh.
Valérie Chételat

Die Renovation der 105 Meter kurzen Marzilibahn droht für die Betreiber in ­einem Fiasko zu enden. Erst stiessen im Herbst Arbeiter bei der Bergstation auf eine bis dahin unbekannte Sandsteinmauer, die den Bau um mehrere Wochen verzögerte.

Recherchen des «Bund» zeigen: Die Mauer bleibt nicht die einzige böse Überraschung. Denn inzwischen hat sich herausgestellt, dass das Bord unterhalb der Bundesterrasse instabil ist. «Der Hang ‹fliesst›, der Baugrund ist schlechter als erwartet», sagt Walter Muggli von der Marzilibahn AG. Konsequenz: Die neue Stahlbrücke, auf der die Marzilibahn dereinst wieder verkehren soll, kann nicht wie geplant auf die bestehenden Fundamente gesetzt werden. Nun müssen erst bis zu sechs «Anker» pro Sockel in den Boden gerammt werden, um die Fundamente besser zu fixieren – bis zu 10 Meter tief.

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