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In Botschaft Kongos eingedrungen

Am Dienstagmittag sind rund zehn Personen in die Botschaft der Demokratischen Republik Kongo in Bern eingedrungen, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Die Personen – kongolesische und Schweizer Staatsangehörige – verschafften sich kurz nach 12.30 Uhr Zugang zum Gelände der Botschaft am Sulgenheimweg 21. Danach drangen sie laut Polizei gewaltsam in die verschlossenen Räumlichkeiten der Botschaft ein und verursachten dabei Sachschaden. Im Gebäude hielten sich zu diesem Zeitpunkt keine Angestellten auf.

Etwa eine Stunde später, gegen 13.30 Uhr, verliessen die Männer und Frauen die Botschaft freiwillig. Sie liessen sich ohne Gegenwehr festnehmen und zu weiteren Abklärungen auf eine Polizeiwache bringen. Zu den Motiven der zehn Personen machte Kantonspolizeisprecherin Alice Born auf Anfrage keine Angaben. «Es ist nicht auszuschliessen, dass es einen Zusammenhang mit den Wahlen im Kongo gibt», sagte sie lediglich. Vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der Präsidentenwahlen geht im Kongo die Angst vor schweren Unruhen um.

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