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«Immer weniger Heroinsüchtige»

Die Kontrollierte Drogenabgabe (Koda) in Bern hatte noch nie so wenige Ein- und Austritte wie im Jahr 2010. Zudem gab es im vergangenen Jahr keine Neuaufnahmen von Patienten unter 25 Jahren.

Die Koda gibt Heroin intravenös oder in Tablettenform ab. (Valerie Chetelat)
Die Koda gibt Heroin intravenös oder in Tablettenform ab. (Valerie Chetelat)

Die 202 Patienten der Kontrollierten Drogenabgabe (Koda) bleiben der Institution oft über Jahre hinweg erhalten. «Wir haben ein Segment an langfristig-chronischen Patienten, das stabil bleibt», sagt Leiterin Barbara Mühlheim. Gemäss dem Jahresbericht 2010 lag die Zahl der Ein- und Austritte im vergangenen Jahr auf einem historischen Tiefstand: Die Zahl der Eintritte sank gegenüber dem Vorjahr von 27 auf 19, die Austritte wiederum gingen in derselben Periode von 24 auf 19 zurück. Bei den unter 25-Jährigen wiederum gab es keine Neueintritte zu verzeichnen.

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