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Immer mehr EU-Bürger erschleichen sich in der Stadt Bern Sozialhilfe

Immer mehr EU-Bürger versuchten sich die Aufenthaltsbewilligung zu erschleichen, sagt Alexander Ott von Berns Fremdenpolizei.

Adrian M. Moser
Sozialhilfe aus der EU: Die Stadt Bern stellt teils gravierende Fälle fest. (Archivbild: Keystone)
Sozialhilfe aus der EU: Die Stadt Bern stellt teils gravierende Fälle fest. (Archivbild: Keystone)

Liegt eine Arbeitsbescheinigung vor oder tut sie das nicht? Diese Frage stellt sich, wenn in der Schweiz jemand um eine Aufenthaltsbewilligung ersucht, der aus einem EU-Land kommt, für das die volle Personenfreizügigkeit gilt. So weit, so einfach. Die Praxis ist etwas komplizierter: Nicht hinter jedem Arbeitsvertrag steckt die Absicht, zu arbeiten. Manche dienen nur dazu, sich die Aufenthaltsbewilligung zu erschleichen und werden nach wenigen Monaten wieder gekündigt. Von einem «Gefälligkeitsvertrag» ist dann die Rede, um an Sozialhilfe zu gelangen.

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