Im Schwellenmätteli fahren wieder die Kies-Bagger auf

Zum Schutz vor Hochwasser wird derzeit im Berner Schwellenmätteli Kies gebaggert. Insgesamt 35'000 Kubikmeter Kies sollen entfernt werden.

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In der Aare beim Berner Matte-Quartier hat sich wieder einmal viel Kies angesammelt. Deshalb schickt die Stadt Bern zum Schutz vor Hochwasser wie in früheren Jahren Bagger ins Flussbett. Seit Mittwoch entnehmen sie 35'000 Kubikmeter Kies.

Die Kiesentnahme ist laut einer Mitteilung der städtischen Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün vom Mittwoch genau reglementiert. Nur wenn das Fassungsvermögen der Aare für Kies beim Schwellenmätteli einen bestimmten Wert unterschreitet, dürfen die Bagger auffahren.

Das Fassungsvermögen kennen die Fachleute, weil das Gebiet seit 2000 regelmässig vermessen wird. Sie wissen auch, dass seit jenem Jahr die Bagger insgesamt 154'000 Kies der Aare entnommen haben. Es stammt vor allem aus dem Einzugsgebiet der Flüsse Zulg und Rotache sowie von der Aaresohle.

Stadt saniert Aareufer

690'000 Franken hat der Berner Stadtrat für die Kiesentnahme im Dezember 2012 bewilligt. Danach begannen die Vorarbeiten im Schwellenmätteli. Die Arbeiten dauern bis etwa Ende März.

Ebenfalls in den nächsten Wochen saniert die Stadt oberhalb des Tierparks Dählhölzli das Aareufer und errichtet eine Hochwasserschutzmauer. Die dort bestehende Betonmauer droht bei Hochwasser einzustürzen.

bs/sda

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