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Ideen-Schlund Reitschule

Seit Ende der Neunzigerjahre bemühen sich Visionäre um die Neugestaltung des Areals rund um die Reitschule. Das Ideenspektrum reichte von Hochhaus bis Spielplatz. Jetzt präsentierte die FDP eine weitere Möglichkeit.

Erste Umgestaltungsbegehren wurden im April 1998 öffentlich, als die wirtschaftsfördernd orientierte «Entente Bernoise» die Initiative «Reitschule für alle» einreichte. Das Begehren beabsichtigte eine Umnutzung der Schützenmatte mit einem Einkaufszentrum und einem Parkhaus. Doch der Widerstand war zu gross, das Projekt wurde nicht realisiert.
Erste Umgestaltungsbegehren wurden im April 1998 öffentlich, als die wirtschaftsfördernd orientierte «Entente Bernoise» die Initiative «Reitschule für alle» einreichte. Das Begehren beabsichtigte eine Umnutzung der Schützenmatte mit einem Einkaufszentrum und einem Parkhaus. Doch der Widerstand war zu gross, das Projekt wurde nicht realisiert.
Franziska Scheidegger (Symbolbild)
Auch rund 14 Jahre später hegt man immer noch grosse Pläne für die Schützenmatte. 2012 fordert die FDP bei der Schützenmatte ein Hochhaus, das den geplanten Basler Roche-Turm (im Bild) überragen soll – ein Gebäude, das mindestens einen Meter höher sein soll als das derzeit höchste bestehende oder in Planung stehende Gebäude der Schweiz. Mit seinem Vorstoss «Zukunftsprojekt statt No-go-Area: Ein Wolkenkratzer auf der Schützenmatte!» weibelte FDP-Stadtrat Christoph Zimmerli für den Wolkenkratzer auf der «Schütz». Möglicherweise wollte er zu hoch hinaus, das Vorhaben fand nie genügend Zuspruch.
Auch rund 14 Jahre später hegt man immer noch grosse Pläne für die Schützenmatte. 2012 fordert die FDP bei der Schützenmatte ein Hochhaus, das den geplanten Basler Roche-Turm (im Bild) überragen soll – ein Gebäude, das mindestens einen Meter höher sein soll als das derzeit höchste bestehende oder in Planung stehende Gebäude der Schweiz. Mit seinem Vorstoss «Zukunftsprojekt statt No-go-Area: Ein Wolkenkratzer auf der Schützenmatte!» weibelte FDP-Stadtrat Christoph Zimmerli für den Wolkenkratzer auf der «Schütz». Möglicherweise wollte er zu hoch hinaus, das Vorhaben fand nie genügend Zuspruch.
zvg/F. Hoffmann-La Roche Ltd.
...einem Platz für temporäre Kulturprojekte bis hin zu einem Café. Gemäss Stadtpräsident Alexander Tschäppät befinde man sich immer noch in der «Brainstormphase». Die zweimonatige Probenutzug soll bei der Entscheidungsfindung helfen. «Wir werden sehen, wie die Ideen bei den Leuten ankommen», so Tschäppät.
...einem Platz für temporäre Kulturprojekte bis hin zu einem Café. Gemäss Stadtpräsident Alexander Tschäppät befinde man sich immer noch in der «Brainstormphase». Die zweimonatige Probenutzug soll bei der Entscheidungsfindung helfen. «Wir werden sehen, wie die Ideen bei den Leuten ankommen», so Tschäppät.
Keystone
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Um das Areal rund um die Berner Reitschule scheiden sich seit Jahrzehnten die Geister. Seit den Neunzigerjahren ist das Gelände ein Berner Politikum. Unzählige Initianten präsentierten bereits ihre Ideen zur Neugestaltung des umstrittenen Grundstücks beim Bahnhof.

Jetzt präsentierte die Stadtberner FDP eine neue Idee: Sie erachtet das alternative Kulturzentrum Reitschule nicht mehr als tauglicher Ort für ein Jugendzentrum. Die Partei möchte dieses stattdessen zum Progr verlegen.

Nach zahlreichen gescheiterten Visionen scheinen in diesem Spätsommer erstmals einige Projekte Form anzunehmen - beim zweimonatigen Projektversuch in Containern sollen konkrete Umnutzungsmöglichkeiten getestet werden. Die Übersicht finden Sie in der Bildstrecke.

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