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«Ich fange immer wieder bei null an»

Sie ist Bewegungsforscherin und Tanzphilosophin. Wenn sie tanzt, gibt sie Fragen eine physische Gestalt. Am Montag wird die 45-jährige Bernerin mit dem Schweizer Tanz- und Choreografiepreis ausgezeichnet.

Anna Huber im Solotanzstück «Eine Frage der Zeit». (zvg)
Anna Huber im Solotanzstück «Eine Frage der Zeit». (zvg)

«Eine Frage der Zeit», so hiess das Stück, mit dem sie letztes Jahr durch die Schweiz tourte. Es war ein Solo, welches ihre Kunst geradezu exemplarisch zeigte. Zum Thema des Stücks – Zeit – präsentierte Anna Huber Bewegungsbilder, die sich nicht im physikalischen Erleben des Phänomens Zeit erschöpfen. In einer ausgeklügelten Dramaturgie spielte die Tänzerin ihren Körper in eine Evolution der Vergänglichkeit und kreierte Bilder, die durch ihre Vielschichtigkeit beeindruckten und – die reelle Zeit vergessen liessen.

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