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«Höhere Sozialhilfeleistungen sind zurzeit nicht mehrheitsfähig»

Skos-Präsident Felix Wolffers verteidigt die geplanten Leistungskürzungen in der Sozialhilfe. Um den Anstieg der Sozialhilfequote
bei älteren Menschen zu bremsen, plädiert er für einen Ausbau des Kündigungsschutzes.

Der Leiter des städtischen Sozialamts, Felix Wolffers, erachtet die Sozialhilfekürzungen als «vertretbar».
Der Leiter des städtischen Sozialamts, Felix Wolffers, erachtet die Sozialhilfekürzungen als «vertretbar».
Valérie Chételat

Herr Wolffers, als Sie vor einem Jahr Co-Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) wurden, zweifelten manche an Ihrem Reformwillen. Nun führen Sie schärfere Sanktionen und Leistungskürzungen ein. Wie kam es dazu?

Der politische und mediale Druck auf die Sozialhilfe stieg im letzten Jahr massiv an. Und damit auch der Handlungsbedarf. Um die Skos-Richtlinien zu überarbeiten, haben wir deshalb bei unseren Mitgliedern eine Vernehmlassung durchgeführt. Wenn sich jetzt eine Verschärfung abzeichnet, dann auch weil die Mehrheit der Fachleute aus den Gemeinden und Kantonen in gewissen ­Bereichen Handlungsbedarf sieht.

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