Zum Hauptinhalt springen

Hochwasserschutz: Der Quai fällt weg

Reduzierter Hochwasserschutz sei riskant und kaum günstiger, findet die Berner Regierung. Sie ist aber kompromissbereit und verzichtet auf den umstrittenen Quai in der Matte.

Es wird ein Schicksalsjahr für das Jahrhundertprojekt: Die Stadtberner Politik stellt die Weichen für den Hochwasserschutz entlang der Aarequartiere. Gestern stellte die zuständige Gemeinderätin Regula Rytz (GB) eine überarbeitete Variante an einer Medienkonferenz vor: Sie nennt sich «Gebietsschutz Quartiere an der Aare». Die neue Lösung entspricht in den Grundzügen jenem Vorschlag, für den sich die Regierung bereits vor drei Jahren entschieden hat – und die damals unter dem Schlagwort «Objektschutz» vorgestellt wurde.

Der Gemeinderat kommt den Kritikern seiner Pläne aber entgegen und nimmt markante Änderungen bei den geplanten Massnahmen vor: So wird etwa der umstrittene Quai, der um die Matte-Insel geführt hätte, fallen gelassen. Anwohner hatten Lärm und Vandalismus gefürchtet. Auch soll die Mauer weniger hoch gezogen werden. Die geplante Sandsteinmauer war auch von eidgenössischen Kommissionen (für Denkmalschutz und für Natur- und Heimatschutz) als ein zu grosser Eingriff ins Ortsbild kritisiert worden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.