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«Hier ist ganz viel möglich»

Von Germaine Richier über Sava Sekulic bis zu Max Gubler: Daniel Spanke, der neue Kurator am Kunstmuseum Bern, setzt auf Entdeckungen und stört sich am ständigen Ranking in der Kulturszene.

«Bern verfügt über fantastische Kunstwerke – wie das Konvolut Meret Oppenheim», sagt Daniel Spanke.
«Bern verfügt über fantastische Kunstwerke – wie das Konvolut Meret Oppenheim», sagt Daniel Spanke.
Caroline Marti

Sie kennen Bern seit Ihren Kindheitstagen, als sie hier bei Tanten in den Ferien waren. 1992 haben Sie ein Praktikum im Kunstmuseum gemacht, jetzt sind Sie dort Kurator. Wie hat sich in Ihrer Wahrnehmung Bern verändert?

Wenn man eine Stadt aus Kindertagen kennt, hat sie eine mythische Qualität. Ich kann mich gut an den Chindlifrässerbrunnen erinnern, der mich faszinierte und mir gleichzeitig Angst einflösste. Wie zu meinen Praktikumszeiten ist Bern noch immer eine sehr lebendige Stadt mit einer vielfältigen kulturellen Szene.

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