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«Hauptstadtkultur» kostet Bern über eine halbe Million Franken

Die Stadt Bern unterstützt fünf neue Kulturprojekt, um die Interaktion mit der Bevölkerung zu fördern.

Fundbüros sollen zu Kunstateliers werden – das Projekt «Connected Space» will kunstferne Orte erobern. (Symbolbild)
Fundbüros sollen zu Kunstateliers werden – das Projekt «Connected Space» will kunstferne Orte erobern. (Symbolbild)
Flurin Bertschinger/Ex-Press

Die Stadt Bern unterstützt fünf neue Kulturprojekte, welche die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben anregen sollen. Drei davon werden dem Bereich «Hauptstadtkultur» zugeordnet, sie erhalten insgesamt 624'000 Franken.

Ein Teil des Geldes stammt aus dem «Bundesbeitrag an die kulturellen Leistungen der Bundeshauptstadt Bern», wie die Stadt am Montag mitteilte. Die sogenannte Bundesmillion stand zwischenzeitlich auf der Kippe, ehe sich die eidgenössischen Räte bei der Beratung des Budgets 2018 knapp für die Beibehaltung aussprachen.

Das grösste der drei neuen Hauptstadtkultur-Projekte heisst «Connected Space». Einheimische Kunsträume sollen sich vorübergehend an kunstfernen Orten einnisten, etwa in einem Fundbüro oder in einer Kinderkrippe. In den Kunsträumen sind umgekehrt Initiativen anderer Kunstsparten zu Gast. Das Projekt wird mit 274'000 Franken gefördert.

Für das Projekt «Time To Move» stehen 200'000 Franken zur Verfügung. Zusammen mit Bernmobil und der Jungen Bühne Bern will das Projekt die «kulturelle Vielfalt der Bevölkerung im Mikrokosmos Bus künstlerisch widerspiegeln», wie es im Communiqué der Stadt heisst.

Das dritte Projekt «En masse» will eine Hörlandkarte für Bern entwerfen. Dafür gibt es Fördergelder im Umfang von 150'000 Franken.

Ebenfalls unterstützt werden zwei Projekte für sogenannte Kunstplätze im öffentlichen Raum. Die Freiburgerin Marinka Limat und der Basler Florian Graf erhalten je 30'000 Franken aus einem Spezialfonds.

(SDA)

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