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Hat der Kanton Bundessubventionen 
fürs 10er-Tram «verpasst»?

Gegner des 10er-Trams werfen dem Kanton vor, er habe zu wenig Bundesbeiträge herausgeholt, da sein Gesuch auf viel zu tiefen Kosten basierte. Bern habe auch so am meisten Bundesgeld erhalten, entgegnet der Kanton.

Abgestimmt wird über die Gemeindebeiträge fürs Tram, doch die Gegner kritisieren die Kosten für den Kanton.
Abgestimmt wird über die Gemeindebeiträge fürs Tram, doch die Gegner kritisieren die Kosten für den Kanton.
Adrian Moser

Am 28. September stimmt das Volk von Bern, Ostermundigen und Köniz über die Gemeindekredite für das Tram Region Bern ab. Das knapp 500 Millionen Franken teure 10er-Tram kommt die Gemein­den günstig zu stehen, weil der Kanton und der Bund zusammen fast drei Viertel der Kosten übernehmen. So steht es auch in den jeweiligen Abstimmungsunterlagen der Gemeinden. Jene von Bern gibt zudem die Grössenordnung des Bundesbeitrags an. Exakt beziffert wird er jedoch nicht. Dies sei auch nicht nötig, erklärt die Stadtberner Verkehrsdirektorin Ursula Wyss (SP) auf ­Anfrage. Wie sich Bund und Kanton die Kosten aufteilen, «ändert nichts am Stadtkredit von 54,6 Millionen Franken, der den städtischen Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt wird».

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