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Hartmann-Preis unter anderem für Umbau des Burgerspittels

Der Dr.-Jost-Hartmann-Preis für besonders sorgfältige Renovierungen in der Altstadt von Bern geht dieses Jahr an zwei Einzelpersonen und fünf Unternehmen respektive Institutionen.

hjo
Der barocke Innenhof des sanierten Burgerspitals steht allen Passanten offen.
Der barocke Innenhof des sanierten Burgerspitals steht allen Passanten offen.
Valérie Chételat
Die Verwaltung der Burgergemeinde ist am Bahnhofplatz 2 eingezogen, der Empfang besetzt, die mietbaren Seminarräume bezugsbereit. Die restlichen Räume werden aber erst in den kommenden Wochen und Monaten bevölkert werden.
Die Verwaltung der Burgergemeinde ist am Bahnhofplatz 2 eingezogen, der Empfang besetzt, die mietbaren Seminarräume bezugsbereit. Die restlichen Räume werden aber erst in den kommenden Wochen und Monaten bevölkert werden.
Valérie Chételat
Neben einer kleinen Zweigstelle der Kornhausbibliothek und einem Restaurant mit Aussenbestuhlung werden unter anderem auch die Mütter- und Väterberatung, Pro Senectute und die Jugendberatung der Stadt Bern in den «Spittel» einziehen.
Neben einer kleinen Zweigstelle der Kornhausbibliothek und einem Restaurant mit Aussenbestuhlung werden unter anderem auch die Mütter- und Väterberatung, Pro Senectute und die Jugendberatung der Stadt Bern in den «Spittel» einziehen.
Valérie Chételat
Im Zug der Sanierung wurden auch Bausünden aus vergangenen Jahrzehnten beseitigt; aktuell wird in den Gängen der letzte Baustaub weggewischt.
Im Zug der Sanierung wurden auch Bausünden aus vergangenen Jahrzehnten beseitigt; aktuell wird in den Gängen der letzte Baustaub weggewischt.
Valérie Chételat
Aussen  eine Asphaltwüste...
Aussen eine Asphaltwüste...
Valérie Chételat
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Drei der sieben Preisträger werden wegen des Gesamtumbaus des Burgerspittels geehrt.

Ausgezeichnet wurden demnach die Burgergemeinde Bern für ihre «umsichtig planende Bauherrschaft» sowie die Graf Stampfli Jenni Architekten für die Restaurierung am Burgerspittel. Dies teilte die Präsidialdirektion der Stadt Bern am Freitag mit.

Der Preis, der bereits zum 14. Mal verliehen wurde, ging auch an Hausi Rentsch. Mit traditionellen Handwerksmethoden habe Rentsch das barocke Täfer des Direktionszimmers im Burgerspittel nicht nur restauriert, sondern teilweise ergänzt und rekonstruiert.

Zu den Preisträgern gehören zudem das Architekturbüro Stefan Probst und Partner, die Werren Architekten und Bauleitungen AG, die Genossenschaft Dr. Frano Della Casa sowie Paula Seiler. Auch sie werden für besonders sorgfältige Sanierungen oder Restaurierungen von Altstadtliegenschaften geehrt.

Der Preis wurde am Freitagabend von Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross übergeben. Tschäppät betonte bei der Ehrung der Preisträger deren Beitrag zur Wahrung des kulturellen Erbes der Bernerinnen und Berner, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Hartmann-Preis wird alle zwei Jahre vergeben, wobei jeweils rund 30'000 Franken zur Verfügung stehen.

(SDA)

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