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Hackergruppe hat in Bern Fuss gefasst

Am Warmbächliareal in Bern tüfteln Mitglieder des Chaos Computer Club nicht etwa am Systemumsturz, sondern diskutieren über Netzpolitik oder visualisieren ihre Organe.

Draemmli (rechts) hat seine MRI-Daten zweckentfremdet - um sein Gehirn in 3D zu drucken.
Draemmli (rechts) hat seine MRI-Daten zweckentfremdet - um sein Gehirn in 3D zu drucken.
Adrian Moser

Die meisten Computer, die auf den ­Tischen in der Mitte des Raumes stehen, könnte ein herkömmlicher User nicht gebrauchen: Die Benutzeroberfläche ist völlig entfremdet; kein Windows, kein Mac OS – dafür schwarze Eingabekonsolen und Dutzende Zeilen nackter Codes. In schwindelerregendem Tempo rasen die Finger der Hacker über die Tastaturen; scheinbar magische Tastenkombinationen öffnen Anwendungen, deren Nutzen sich dem ungeschulten Auge nicht erschliesst. Es ist das Reich des Chaostreffs Bern, einer Hackervereinigung, die dem Chaos Computer Club (CCC) angehört (siehe Text rechts). Seit eineinhalb Jahren treffen sich die Tech-Freaks, wie sie sich selber nennen, einmal wöchentlich im Warmbächliareal in Bern

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