Zum Hauptinhalt springen

Gurtenfestival: Dudelsäcke und Nostalgie

Zwei Wiedervereinigungen, wenige Hymnen und zahlreiche musikalische Aufdatierungen bestimmten das Musikprogramm des 27. Gurtenfestivals, das kaum Risiken eingegangen ist.

Drei ausverkaufte Tage, gutes Wetter und glückliche Künstler – die Veranstalter sind zufrieden. Einziger Wermutstropfen: der blühende Sekundärmarkt.
Drei ausverkaufte Tage, gutes Wetter und glückliche Künstler – die Veranstalter sind zufrieden. Einziger Wermutstropfen: der blühende Sekundärmarkt.
Gurtenfestival/Thomas Reufer
Bei schönstem Sommerwetter fiel der Startschuss zum 27. Gurtenfestival. Rund 12'000 Besucher fanden den Weg auf den Gurten. Für die Fans der Band Bad Religion (Bild) blieb genügend Platz, sich während des Konzerts die Seele aus dem Leib zu tanzen.
Bei schönstem Sommerwetter fiel der Startschuss zum 27. Gurtenfestival. Rund 12'000 Besucher fanden den Weg auf den Gurten. Für die Fans der Band Bad Religion (Bild) blieb genügend Platz, sich während des Konzerts die Seele aus dem Leib zu tanzen.
Gurtenfestival/Thomas Reufer
Agil und zupackend: Bühnentier Skin präsentiert sich in prächtiger Form.
Agil und zupackend: Bühnentier Skin präsentiert sich in prächtiger Form.
Gurtenfestival/Thomas Reufer
1 / 7

Der gefährlichste Festivalmoment spielte sich neben dem musikalischen Bühnengeschehen ab: Mike Patton, der Extrem-Vokalist der zu Geldvermehrungszwecken wiedervereinigten Faith No More, stürzte sich am späten Freitagabend in die Menschenmenge, surfte kurzzeitig auf der tragenden Woge, ehe er unfreiwillig zu Boden ging. Zurück auf der Bühne, beklagte sich der 42-Jährige über das unsanfte Vorgehen mit einem bejahrten Mann wie ihm, schenkte den Verantwortlichen des Zwischenfalls eine seiner notorischen, kaum druckfähigen Beschimpfungen, um nur wenige Momente später in die Rolle des verführerischen Crooners zu schlüpfen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.