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Gottfried Locher neuer Präsident des Evangelischen Kirchenbundes

Der Berner Gottfried Locher obsiegte in der Ausmarchung um das SEK-Präsidium. (Archiv: Valérie Chételat)

24 Jahre lang waren Zürcher Pfarrer an der Spitze des Kirchenbunds. Sie vertreten die grösste Kirche im Kirchenbund. Hat sich der Berner Machtanspruch durchgesetzt?

Sie wollen das unleserlich gewordene reformierte Profil schärfen. Wie das?

Gemäss einer neuen Studie schrumpft die reformierte Bevölkerung bis 2050 auf 20 Prozent. Macht Ihnen das Angst?

Sie plädierten vor Jahren für ein reformiertes Bischofsamt. Worauf man Ihnen Klerikalismus vorwarf.

Nach einer Promillefahrt ist Kässmann als Bischöfin und höchste evangelische Christin Deutschlands zurückgetreten. Würden Sie das auch so tun?

Man sagt Ihnen eine gewisse Nähe zu den Katholiken nach. Weshalb haben Sie Papst Benedikt nach seiner Regensburger Rede in der «Arena» verteidigt? Die Muslime fühlten sich durch ihn beleidigt.

Für die Schweizer Bischofskonferenz hatten Sie das Jesus-Buch von Papst Benedikt XVI. positiv gewürdigt, obwohl dieser die historisch-kritische Sicht der modernen Theologie auf die Bibel ausblendet.