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Gleichzeitig Ostern für West- und Ost-Kirchen

Die Ostervesper kann ökumenisch abgehalten werden: Die zwei unterschiedlichen Kalender treffen dieses Jahr erneut zusammen, die nächsten Male erst wieder 2017 und 2025.

Gläubige Christen bei der Osterfeier auf dem Petersplatz in Rom: In Bern wird am Sonntag die ökumenische Ostervesper gemeinsam mit der christkatholischen Gemeinde organisiert.
Gläubige Christen bei der Osterfeier auf dem Petersplatz in Rom: In Bern wird am Sonntag die ökumenische Ostervesper gemeinsam mit der christkatholischen Gemeinde organisiert.
Keystone

Ostern ist nicht gleich Ostern – sowohl was die Rituale anbelangt, als auch die Daten. Innerhalb der christlichen Religion gelten zwei unterschiedliche Kalendersysteme, die dieses Jahr aber ausnahmsweise zusammenfallen.

Während die westlichen Kirchen den Termin für ihre wichtigste religiöse Feier nach dem gregorianischen Kalender festlegen, geschieht dies in der orthodoxen, östlichen Kirche nach dem älteren julianischen Kalender. Letzterer ist um 13 Tage verschoben. Die Folge davon sind unterschiedliche Osterdaten für Ost- und Westkirchen, die bis zu fünf Wochen auseinanderliegen können. Denn es gelten auch andere Regeln für die Terminfestlegung: In den westlichen Kirchen ist es möglich, den Ostersonntag schon am Tag des ersten Frühlingsvollmonds zu feiern – anders als in den orthodoxen Kirchen. So erklärt sich, weshalb es regelmässig passieren kann, dass die einen in der Karwoche vor Ostern trauern und fasten, während die anderen schon Auferstehung feiern und auf Pfingsten und Auffahrt zusteuern.

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