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Gewinnorientierte Firmen drängen auf die gemeinnützige Bauwiese

Traditionelle Genossenschafter fürchten, dass Generalunternehmen das Ziel der Wohninitiative untergraben.

Fabian Christl
Beim Burgernziel machte eine Mietergenossenschaft das Rennen für den gemeinnützigen Teil. Bauen wird aber voraussichtlich Losinger Marazzi.
Beim Burgernziel machte eine Mietergenossenschaft das Rennen für den gemeinnützigen Teil. Bauen wird aber voraussichtlich Losinger Marazzi.
Franziska Rothenbühler

Viererfeld, Warmbächli, Mutachstrasse, Reichenbachstrasse, Burgernziel: Bei allen grossen Bauprojekten, die sich in der Stadt Bern in Planung befinden, werden Wohnbaugenossenschaften zumindest teilweise zum Zuge kommen. Eine Trendwende ist nicht in Sicht – und auch nicht gewollt.

Die Stadtberner Stimmberechtigten haben mit der Annahme der Wohninitiative im Mai 2014 ein klares Statement zum genossenschaftlichen Wohnungsbau abgegeben. Die Hoffnung: Genossenschaftswohnungen sind zumindest mittelfristig günstiger, da sie sich an strengere Vorschriften halten müssen und generell nicht auf Profitmaximierung ausgerichtet sind.

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