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Gewerkschaft sichert gefährliche Baustelle

In Rüegsauschachen hat die Gewerkschaft Unia gestern zusammen mit betroffenen Bauarbeitern auf einer Baustelle interveniert.

An einem Einfamilienhaus sei «unter lebensgefährlichen Umständen und grossem Zeitdruck ohne Arbeitssicherheit» gearbeitet worden, heisst es in der Unia-Mitteilung. Die Bauleitung und die Bauunternehmung seien auf die gravierenden Mängel aufmerksam gemacht worden. Daraufhin seien die Arbeiten unterbrochen und Sicherheitsmassnahmen ergriffen worden. Wie Stefan Wüthrich von der Unia-Sektion Oberaargau-Emmental sagte, wurden ein Fassadengerüst und ein Geländer erstellt. Die Unternehmung habe sich kooperativ gezeigt. Sivanadian Sivanesan vom Malergeschäft Nesan bestätigte die Intervention: Die Gewerkschafter hätten «ihren Job getan», sagte er, dafür sei er auch dankbar.

Auf Schweizer Baustellen ereigneten sich noch immer zu viele tödliche Unfälle, schreibt die Unia. Allein im Hochbau verlören jedes Jahr 18 Arbeiter ihr Leben. Die Unia verweist auf eine jüngst von Planern, Bauausführenden sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden lancierte Sicherheitscharta. Diese umfasst «acht lebenswichtige Regeln». Absturzkanten sichern, Bodenöffnungen verschliessen und Lasten richtig anschlagen sind drei davon.

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