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Gerhard Schröder auf dem Bundesplatz

Mitte September findet auf dem Bundesplatz der 1. Swiss Energy and Climate Summit statt. Mit dabei sein wird der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Gerhard Schröder kommt nach Bern – allerdings nicht als Wahlkämpfer, wie noch im Bild.
Gerhard Schröder kommt nach Bern – allerdings nicht als Wahlkämpfer, wie noch im Bild.
Adrian Moser

Bern hat einen neuen Anlass: Mitte September findet auf dem Bundesplatz der 1. Swiss Energy and Climate Summit statt. Der Energie- und Klimagipfel ist die Weiterentwicklung des nationalen Klimaforums von Thun. Der Organisator des Anlasses, die Gebäudeversicherung Bern (GVB), erhofft sich vom neuen Ort mehr Wirkung durch die Nähe zur Politik. Auch geht sie davon aus, dass sich ein breites Publikum fürs Thema sensibilisieren lässt, wenn ein solcher Anlass in einem Glaspavillon auf einem der bekanntesten Plätze der Schweiz durchgeführt wird.

Für die erste Austragung des dreitägigen Gipfels konnten die Organisatoren bekannte Redner gewinnen. Nebst anderen wird der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder in Bern auftreten. Schröder spricht zum Thema «Geopolitische Aspekte zum Thema Energieversorgung». Der frühere Bundeskanzler ist heute Aufsichtsratsvorsitzender der Firma Nord Stream AG, die eine Gaspipeline von Russland nach Europa betreibt. Energieministerin Doris Leuthard (CVP), Fatih Birol, der Chefökonom der Internationalen Energieagentur, und Christiana Figueres, Chefin des UN-Klimasekretariats, werden ebenfalls am Gipfel teilnehmen.

70 Referate, 1200 Teilnehmer

Die GVB rechnet mit rund 1200 Konferenzteilnehmern. Sie werden sich Referate von rund 70 Fachleuten aus der ganzen Welt anhören können. Leiten wird den Gipfel Peter Stähli, einer der zwei Chefs des Swiss Economic Forum. Das Budget für den Anlass beträgt 1,5 Millionen Franken. Die GVB finanziert den Anlass mithilfe mehrerer Sponsoren und Partner. Die Stadt Bern gehört auch dazu und fördert den «nationalen Grossanlass» mit einer Gebührenbefreiung, wie Gemeinderat Reto Nause (CVP) gestern sagte.

SDA/rym

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