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Gemeinderat will Solaranlagen auf Berner Dächern

Der Gemeinderat möchte die Dachflächen städtischer Immobilien gezielt für die Stromproduktion nutzen. In Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern (EWB) sind Photovoltaikanlagen geplant.

Der Gemeinderat will auf Immobilien im städtischen Besitz vermehrt Solaranlagen. Im Bild die Photovoltaikanlage auf dem Stade de Suisse.
Der Gemeinderat will auf Immobilien im städtischen Besitz vermehrt Solaranlagen. Im Bild die Photovoltaikanlage auf dem Stade de Suisse.
Philip Zinniker (Archiv), Keystone

Auf den Dächern der Berner Immobilien, die im Besitz der Stadt sind, könnten schon bald Solaranlagen installiert werden. Wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilt, sollen die für Photovoltaikanlagen geeigneten Gebäude gezielt für die Stromproduktion genutzt werden. In Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern (EWB) sollen die Anlagen schrittweise realisiert werden.

Für das Vorhaben hat der Gemeinderat eine entsprechende Absichtserklärung zwischen den Stadtbauten Bern (StaBe) und EWB genehmigt. Demnach soll die EWB die gesamten Investitionen für die Erstellung und die Kosten für den Betrieb neuer Photovoltaikanlagen übernehmen. Die Stadt verpflichtet sich im Gegenzug, der EWB den zusätzlich produzierten Strom abzukaufen.

Beginnen soll das Unternehmen mit zwei Pilotprojekten beim Alters- und Pflegeheim Kühlewil sowie dem Entsorgungshof Fellerstrasse. Die Pilotanlagen sollen im Rahmen von Sanierungen und Neubauten durch weitere Anlagen ergänzt werden.

Gemeinderat bestellt mehr zertifizierten Ökostrom

Wie der Gemeinderat ebenfalls mitteilt, soll die Stadtverwaltung mehr zertifizierten Ökostrom beziehen. Ab 1. Januar 2014 werden so neu 36 Prozent (bisher 20 Prozent) des städtischen Strombezugs aus ökologisch zertifizierten Quellen stammen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlagen soll der Anteil des eigenen Solarstroms dabei nach und nach erhöht werden.

Möglich ist diese Änderung dank tieferen Preisen für nicht zertifizierten Strom: Die städtischen Stromkosten, die im Jahr 2013 rund 1,78 Millionen Franken betrugen, sinken 2014 um rund 247‘000 Franken. Die Hälfte dieser Einsparungen soll den steuerfinanzierten Haushalt entlasten. Die andere Hälfte nutzt die Stadt für eine Änderung des bezogenen Strommixes.

pd/gbl

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