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Gemeinderat will das «Bueberseeli» für 5,8 Millionen sanieren

Die Sanierung des «Bueberseeli» im Berner Freibad Marzili soll im Herbst 2018 starten. Dazu legt der Gemeinderat nun den Baukredit vor.

gbl
Adrian Moser

Für die Sanierung des «Bueber» legt der Gemeinderat dem Stadtparlament einen den Baukredit mit einem Kostendach von 5,82 Millionen Franken vor. Die Sanierungsarbeiten, die nur bei tiefem Wasserstand durchgeführt werden können, dürften rund sechs Monate dauern, teilte der Gemeinderat am Donnerstag mit. Die Details der Sanierungspläne gab die Stadt bereits letzten Herbst bekannt.

Künftig sollen Aareschwimmer direkt vom Fluss über einen offengelegten Kanal in den «Bueber» schwimmen können, was den Ausstieg einfacher macht. Verbesserungen gibt es auch für die steigende Zahl von Aare-«Böötlern»: Die Fläche zwischen dem Gebäude des Pontoniervereins und der Dalmazibrücke soll so organisiert werden, dass die Schlauchboote leichter auswassern können.

Im «Bueberseeli» - im Volksmund schlicht «Bueber» genannt - flossen früher der alte und der neue Aarelauf zusammen. Die morschen Stege rund um die Wasserfläche mussten im Frühling 2015 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Mit der Sanierung wird die Steganlage mit der hölzernen Abschlusswand komplett ersetzt.

Während der Bauzeit wird die im «Bueber» lebende Biberfamilie ausquartiert. Ob die Tiere anschliessend wieder zurückkehren, ist noch offen. Vergleichbare Erfahrungen zeigten, dass der Biber nach dem Umbau wieder angesiedelt werden könnte. Dazu arbeite die Stadt eng mit dem Wildhüter und der Biberfachstelle zusammen.

(SDA)

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