Zum Hauptinhalt springen

Gemeinderat lehnt Kleiderregelung ab

Der Gemeinderat hat die Einführung einer Kleiderregelung für Angestellte der Stadtverwaltung geprüft undverworfen.

«Eine solche Regelung wäre zu starr. Man muss Lösungen im Einzelfall anstreben», sagte Gemeinderätin Edith Olibet (SP) am Rande der gestrigen Medienkonferenz.

Das Thema wurde vor Jahresfrist akut, als die damals 17-jährige Könizer Muslimin F. U. mit einem«Arena»-Auftritt in Kopftuch und Umhanglandesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. F. U. trat im August 2010 in der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün eine KV-Lehre an. Gemäss dem städtischen Mediensprecher Walter Langenegger gelten für die junge Frau dieselben Anforderungen wie für alle Lernenden. «Sie darf ein Kopftuch tragen. Das ganze Gesicht bleibt aber unverhüllt.» Für das Beten könne sie die Pausen nutzen. Beim Grüssen gälten «die üblichen Höflichkeitsregeln». Ob die Frau die Hand reiche oder nicht, hänge von der konkreten Situation ab.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.