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Geltende Frauenquote anwenden

Stadtschreiber Jürg Wichtermann soll dafür sorgen, dass in Berner Kommissionen 30 Prozent Frauen sitzen.

Rechtzeitig zum nationalen Aktionstag präsentiert die Stadtberner Regierung Massnahmen, wie die Gleichberechtigung in der Verwaltung durchgesetzt werden soll. Eine dieser Neuerungen betrifft die geltende Frauenquote der städtischen Kommissionen. Die Stadtkanzlei werde in Zukunft überprüfen, ob in den städtischen Kommissionen mindestens 30 Prozent Frauen sässen, sagt Barbara Krattiger, Leiterin Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann. «Die Regelung gab es schon seit Längerem, wurde aber nicht konsequent angewandt», erklärt sie, da die Zuständigkeit unklar geregelt gewesen sei.

Stadtschreiber Jürg Wichtermann wird die Gemeinderäte deshalb in Zukunft ermahnen, die Geschlechterquote in den rund 30 Freiwilligengremien einzuhalten. Kommissionen mit einem geringen Frauenanteil seien vor allem technischer Natur – wie etwa die Feuerwehr- und Zivilschutzkommission. Umgekehrt gebe es jedoch auch Gremien mit einem übermässigen Frauenanteil, zum Beispiel die Kommission für freies Theater und Tanzschaffen. Dort müssen mehr Männer gefunden werden.

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